Institute for
HSR

Mai 2019

Themen dieser Ausgabe sind:

Die Schweizer Industrie hat einen Anteil von 18% am Endenergieverbrauch der Schweiz. Etwa die Hälfte dieser Energie wird als Wärme benötigt und grösstenteils mit fossilen Energieträgern erzeugt. Ein Teil dieser Wärme könnte aber auch durch klimafreundliche Solarwärme bereitgestellt werden, wie ein Projekt der HSR zeigt. 9% des Endenergieverbrauchs der Schweizer Industrie könnte mit bekannten, preiswerten und zuverlässigen solarthermischen Flach- und Vakuumröhrenkollektoren bereitgestellt werden, die seit Jahrzehnten im Wohnbereich bekannt sind.

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Kein umweltbezogenes Thema ist so öffentlichkeitspräsent wie die Umweltverschmutzung durch Kunststoffe. Die Bilder der in Plastik verwickelten Schildkröte oder der Müllinseln im Pazifik sind uns allen bekannt. Die schnelle Antwort auf diese Probleme ist die Forderung nach einem Verbot von Kunststoffverpackungen einerseits, und nach einem forcierten Kunststoffrecycling andererseits. Aber wie so häufig, ist die schnelle Antwort nicht unbedingt die beste, findet eine Studie des Instituts UMTEC.

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Die weltweite Produktion von synthetischen Textilien nimmt stetig zu. Die Herstellung von Kunstfasern aus Polyester und Polyamid beansprucht dabei viel Energie. Ein Hersteller und Markführer von Schlüsselkomponenten in diesem Prozess ist die Firma Heberlein AG mit Sitz in Wattwil. Im Rahmen eines Innosuisse-Projektes arbeitet die HSR mit Hilfe von numerischen Strömungssimulationen an der nächsten Generation von Lufttexturier- sowie Luftverwirbelungsdüsen. Das Ziel: Eine Energieeinsparung von 25%.

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Die Energiezukunft fängt jetzt an. Dies ist die Sicht des Branchenverbands swisscleantech, der am 24. Juni an der HSR seinen Sommeranlass in Anwesenheit von Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga durchführen wird. Allerdings beginnt die Energiezukunft nicht von selbst. Wir brauchen dringend mehr junge Menschen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit ausbilden, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Der Studiengang Erneuerbare Energien und Umwelttechnik an der HSR ist bereit dafür.

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Vom IET und SPF der HSR wurde für die Areale Eichwies und Schachen ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt. Die Studie bestätigt, dass durch gute Umgebungsquellen eine zukunftsweisende und vollständig regenerative Energieversorgung wirtschaftlich umsetzbar ist. Bei effizienter Gebäudehülle und Geräten lässt sich durch den Einsatz von Photovoltaik an den Gebäuden eine Netto-Nullenergiebilanz erreichen. Durch die Einbindung von Energiespeichern und Mobilität können weitere Synergien auf den Arealen genutzt werden. Besonderer Dank gilt den Projektpartnern Primag AG, der EZL AG und der EWJR AG sowie der Energieagentur St. Gallen für die Unterstützung.

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Der Megatrend «Digitalisierung» bietet in der Industrie Chancen zur Steigerung der Ressourceneffizienz bei Produktionsprozessen und um das betriebliche Energiemanagement zu optimieren. Mit digitalen Lösungen können Risiken wie Versorgungsengpässe, oder Umweltbelastungen, sowie die Klimaintensität und Kosten reduziert werden. Das Institut WERZ bietet neu zwei dreitägige Weiterbildungs-Module im Kontext der Industrie 4.0 an, in denen vermittelt wird, wie Fertigungsprozesse und Produkte mit digitalen Technologien optimiert und neue Energiekonzepte umgesetzt werden können. Die Kurse finden im Zeitraum August und November 2019 statt.

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Das Potenzial zur Einsparung von Energie in Unternehmen ist noch immer gross und wird in der Schweiz auf ca. 30% geschätzt. Jedoch wissen viele Betriebe dieses Potenzial nicht zu nutzen. Um diese Lücke zu schliessen, bildet das Institut WERZ der HSR Hochschule für Technik Rapperswil seit rund zehn Jahren Expertinnen und Experten in diesem Bereich aus. Im CAS-Lehrgang Energieberatung in Betrieben lernen die Teilnehmenden, Massnahmen zur Optimierung des Energieverbrauchs in Unternehmen und Prozessen umzusetzen. Der CAS-Absolvent Emanuele Esposito hat in seiner Projektarbeit z. B. untersucht, inwiefern KMU ihre Stromkosten durch die Optimierung der Beleuchtung reduzieren können. Sein Ergebnis ist beeindruckend: Durch die verbesserte Beleuchtung kann das von ihm beratene Unternehmen jährlich rund CHF 65'000 einsparen.

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